In diesem Workshop werden die zentralen Bestandteile einer Kinderschutzrichtlinie erläutert, insbesondere Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Da jede Organisation ein spezifisches Schutzkonzept benötigt, wird praxisnah gearbeitet. Die Teilnehmenden erwartet eine Mischung aus Information, Diskussion und Entwicklung nutzbarer Bausteine für ihr Schutzkonzept. Im Mittelpunkt steht ein kinderrechtebasierter Ansatz: Schutzkonzepte sollen Kinder nicht bevormunden, sondern ihre Rechte, Perspektiven und Selbstschutzkompetenzen stärken. Darüber hinaus werden unterschiedliche Formen von Gewalt sowie deren Verschränkungen berücksichtigt – etwa durch Diskriminierung oder digitale Gewaltformen. Der Workshop richtet sich sowohl an Mitarbeiter*innen entwicklungspolitischer NGOs, die noch kein Schutzkonzept haben, als auch an Organisationen, die bestehende Richtlinien weiterentwickeln oder überprüfen möchten.
Workshopleitung: Philip Meade (ProNATs e.V.) und Sabine Seiffert (BER)
Um verbindliche Anmeldung unter projekteineweltstadtberlin bis 18. August 2026 wird gebeten.
Kosten: 10 EUR für Mitarbeiter*innen von BER-Mitgliedsgruppen, alle anderen 25 EUR. Enthalten sind Tagungsgetränke und warmes, vegetarisches Mittagessen.
Weitere Infos gibt es hier.
Die Fortbildung wird gefördert von Engagement Global mit Mitteln des BMZ und der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.