Der Fachtag lädt deshalb Fachkräfte aus der Bildungsarbeit, Respekt Coaches, Engagierte aus Verbänden und Pädagog*innen aus ländlichen Regionen dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam neue Ideen für eine lebendige und wertebewusste Bildungsarbeit zu entwickeln. Auch der Blick auf sich selbst und die eigenen Ressourcen solll dabei nicht zu kurz kommen. In Impulsen, praxisorientierten Workshops und Begegnungen setzen wir uns mit aktuellen Themen auseinander: von Medienwandel und sozialen Blasen über Geschlechterrollen und Wut bis hin zu rechtsextremen Strategien sowie Stadt-Land-Unterschieden.
Inputs:
Resilienz, Mut und Haltung in der VUKA-Welt – interaktiver Auftakt zu Selbstfürsorge und Belastung in der Bildungsarbeit in herausfordernden Zeiten (Julia Ilper, Andreas Hermes Akademie)
Demokratiebildung und politische Jugendbildung im Wandel – Spannungsfelder, Gelingensbedingungen und Perspektiven für Bildungsarbeit in ländlichen Regionen (Nathalie Bock, JoDDiD TU Dresden)
Stadt – Land – Veränderungen – Befunde, Wissenshierarchien und Teilhabechancen (Prof. Dr. Lukas Haffert, Universität Genf)
Workshops
Mut zur Wut – lass es raus! Methoden zur Stärkung von Mädchen und jungen Frauen
Verwurzelt oder vereinnahmt? Rechte Strategien und demokratische Antworten in den ländlichen Räumen
Pop the bubble – bring die soziale Blase zum Platzen. Methoden für Perspektivwechsel und Meinungsvielfalt
Junge Männlichkeiten begleiten – Methoden geschlechterreflektierter Jungenarbeit
Medienkompetenz stärken - Wege zu kritischem Denken und Dialog
Nach einem Abendessen mit Raum für Vernetzung wird zum Abschluss des ersten Tages zur symbolischen und vielleicht auch praktischen „MUTprobe am See“ eingeladen, einem gemeinsamen Moment der Reflexion, Begegnung und Inspiration.
Weitere Informationen zum Programm, zu Referent*innen und zur Anmeldung gibt es hier.
Direkt zur Anmeldung geht es hier.
Anmeldeschluss ist der 07. Januar 2026