Workshop „Reaktionsweisen auf rechtsextremistische Versuche der Einflussnahme im Naturschutz“

In den letzten Jahren zeigt sich, dass heutige Rechtsextremist*innen Naturschutz zunehmend als ein gesellschaftlich und politisch positiv konnotiertes Themenfeld für ihre Zwecke nutzen. Phänomene rechter Interventionen im Naturschutz sind auch vor dem Hintergrund einer angestrebten sozial-ökologischen Transformation zu sehen. Rechte Akteure nutzen dabei klassische Zielkonflikte transformativen Wandels, wie z.B. zwischen dem Artenschutz und dem Ausbau erneuerbarer Energien gezielt für politische Interventionen.

Seit dem Jahr 2022 läuft das BfN-Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) „Reaktionsstrategien gegen rechtspopulistische Interventionen im Naturschutz“ mit dem Ziel der wissenschaftlichen Analyse von rechten Interventionen im Naturschutz und darauf aufbauend der Entwicklung von Vorschlägen geeigneter Gegenmaßnahmen und Aktivitäten. Beim Abschluss-Workshop werden zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Analyse und der daraus abgeleiteten Vorschläge für Reaktionsstrategien und Empfehlungen diskutiert. Umgesetzt wird das Vorhaben seit 2022 durch die Stiftung Naturschutzgeschichte in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang Schroeder (Uni Kassel, WZB).

10.00 Uhr     Begrüßung BfN
10.05 Uhr     Einführung und Ergebnispräsentation (Dr. Hans-Werner Frohn, Stiftung Naturschutzgeschichte, PD Dr. Samuel Greef / Saara Inkinen, Universität Kassel / Wissenschaftszentrum Berlin)
10:35 Uhr     Diskussion der Ergebnisse (Dr. Brigitte Schuster, BfN)
11.00 Uhr     Pause
11:10 Uhr     Präsentation der Vorschläge für Handlungsempfehlungen (Dr. Hans-Werner Frohn, Stiftung Naturschutzgeschichte)
11.40 Uhr     Diskussion der Vorschläge (Dr. Brigitte Schuster, BfN)
12.25 Uhr     Resümee und Verabschiedung (Dr. Brigitte Schuster, BfN)

Anmeldungen sind bis Montag, den 17.06.2024 um 15.00 Uhr unter  zentralenaturschutzgeschichtede möglich.